| Der Ritt auf dem Vogelwesen Jahr 2006 Acryl auf Leinen 120 x 100cm
Das Bild zeigt eine Frau,die von einem Vogelmenschen zu seinem Nest verschleppt wird.Wobei diese durchaus freiwillig mitwirkt.Zu sehen auch daran,daß sie schon die Farben des Vogelwesen angenommen hat-die beiden sind sich einig-sind schon ein Fleisch.Sie könnte ja abspringen,aber sie auch versucht nur ,den Vogelmenschen zu lenken.Das Bild einer Liebesbeziehung. - Das Boden ist abschüssig.Man hat den Eindruck,die an sich schon düstere Sonne könnte den Abhang hinunterrollen.Etwas, was meines Wissens in der ganzen Kunstgeschichte so keine Parallele hat- und die magische Bildsprache der von Hemmer zeigt. Der Sandboden schlägt Wellen wie Wasser-ist also nicht fest.Auch dies verstärkt die Gefährlichkeit der Situation.- Diese ist dennoch verführerisch prachtvoll-und man kann es ja nicht ausschließen,daß sich der Vogel mit der Frau in den Himmel erhebt.- Angeregt wurde von Hemmer übrigens durch eine Erzählung von Lukian,in der nun allerdings Männer auf großen Vögeln in die Schlacht reiten.Eine tiefere Bedeutung hatte dies hier nicht.- Erst von Hemmer macht daraus etwas völlig Neues-einen modernen Mythos einer Liebesbeziehung. Dipl.Phys.C.Schlobies
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